Neue aktuelle Nachrichten an die Vereine im Burgenland!

Kurz stellte heute (30.3.) klar, dass man noch weit von der Rücknahme von Schutz-Maßnahmen, die vorerst bis zum 13. April gelten, entfernt ist. 

Kurz und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) warnten heute (30.3.) dabei in dramatischen Worten vor einer verfrühten Aufhebung der Maßnahmen. "Die Wahrheit ist: Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Und wie grausam dieser Sturm sein kann, merkt man, wenn man in unser Nachbarland Italien schaut" sagte Kurz - und warnte vor "Verharmlosern". 

Er bitte daher alle, alles zu tun, "dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet", die Maßnahmen zu befolgen und soziale Kontakte weiter zu reduzieren, so der Kanzler.

Auch Kogler betonte, dass man nach Ostern die Maßnahmen keineswegs lockern könne, denn sonst würden die Kapazitätengrenzen der medizinischen Einrichtungen überschritten und dies würde dann "viel mehr Tote" bedeuten. Er appellierte daher an die Bevölkerung, dass "möglichst viele mittun, um möglichst viele andere Menschenleben zu retten." Der Vizekanzler verwies auch darauf, dass nach wie vor nicht alle sich an die Abstandsmaßnahmen halten, das habe man auch am vergangenen Wochenende gesehen. "Man kann das nur unterschätzen. Das ist kein Grippevirus. Das funktioniert anders, sonst wären die Ausbreitungsgeschwindigkeiten andere."

Kurz betonte, er sei sich bewusst, dass sehr viel gerne gehört hätten, dass der Weg zurück zur Normalität eingeschlagen werden kann. "Aber die Wahrheit ist: Es ist ein Marathon. Es ist nicht unsere Aufgabe, dass wir das sagen, was Sie gerne hören würden. Ich halte es für ein großes Problem, dass es nach wie vor viele Verharmloser gibt, auch unter den Experten."

Die bisher gesetzten Maßnahmen würden wirken, das sei bereits feststellbar. "Aber wir müssen die Ausbreitung in Österreich deutlich stärker drücken." Der Reproduktionsfaktor müsse auf unter 1 sinken "und mittelfristig in Richtung null verlaufen." Denn die Wahrheit sei: "Kein Gesundheitssystem der Welt kann eine zu schnelle Ausbreitung stemmen. Wie lange die Überbelastung dauert, insbesondere in der Intensivmedizin, das hängt von uns allen ab. Es ist jetzt schon klar, dass viele Menschen an dieser Krankheit sterben werden. Aber wir müssen unser Möglichstes tun, dass nicht mehr Menschen sterben, als sterben müssen."

Auch Kogler unterstrich die Notwendigkeit dieses Schrittes. Und: "Wenn wir den Experten zuhören, bin ich dafür, dass wir uns an jenen orientieren, die die dramatischeren Szenarien zeichnen", sagte er. Das Bild der "Ruhe vor dem Sturm" könne er nur unterstreichen. Denn man sei hinter anderen Staaten nur zeitlich hinterher. "Deswegen legen wir nach, und es kann nicht nach Ostern lockerer werden."

Zugleich stellte Kurz klar, dass man noch weit von der Rücknahme von Schutz-Maßnahmen entfernt ist. Wenn es aber einmal dazu komme, werde man - auch aus volkswirtschaftlichen Gründen - mit den Geschäften starten. Schulen und Unis kämen erst später an die Reihe.

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Neue Nachricht vom 27.03.2020  

Sportminister Werner Kogler hat auf Ansuchen von Sport Austria folgende Klarstellung das Betretungsverbot von Sportanlagen betreffend vorgenommen:  

Sanierungsmaßnahmen-, Erhaltungs- und Wartungsarbeiten von Sportanlagen fallen unter den Ausnahmetatbestand des § + Z - der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gemäß § + Z * des COVID-*9-Maßnahmengesetzes, BGBl. II Nr. 9;/+,+,, idgF. 

§ + Z - VO gemäß § + Z * des COVID-*9-Maßnahmengesetzes lautet: „Ausgenommen vom Verbot sind Betretungen, die für berufliche Zwecke erforderlich sind und sichergestellt ist, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann. Dabei ist darauf zu achten, dass eine berufliche Tätigkeit vorzugsweise außerhalb der Arbeitsstätte erfolgen soll, sofern dies möglich ist und Arbeitgeber und Arbeitnehmer darüber ein Einvernehmen finden.“  

Das Betreten der Anlage ist demnach nur für berufliche Zwecke erlaubt, die unbedingt erforderlich und nicht aufschiebbar sind. Was darunter zu verstehen ist, muss im jeweiligen Einzelfall vom Arbeitgeber beurteilt werden. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass am Ort der beruflichen Tätigkeit zwischen den Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten werden kann.  

Alle Informationen zum Thema Corona finden Sie wie gewohnt auf https://www.sportaustria.at/corona 

Sport Austria – Österreichische Bundes-Sportorganisation

Internet: www.sportaustria.at

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Das Team Sport Austria, Österreichische Bundes-Sportorganisation, weist darauf hin, dass sie ihre Website täglich mit neuesten Informationen rund um das Thema "Sport und Corona" updaten und empfiehlt, sich stets über diese zu informieren.  

Der Link als Service für unsere Mitglieder und Vereine: 

https://www.sportaustria.at/corona

  

Ihr findet dort unter anderem aktuelle Infos zu Kurzarbeit im Sport, zur Taskforce für Entschädigungen, und sich ständig erweiternde FAQs.
 

Zudem stehen eine Vielzahl an Initiativen, Tipps, Videos und Anleitungen zu Bewegung und Sport außerhalb der gewohnten Trainingsstätten zur Verfügung.
 

Mit den besten Grüßen das Team von Sport Austria
und das Team des Landessegelverbandes Burgenland
 

Sport Austria – Österreichische Bundes-Sportorganisation